Software-Häuser und Entwicklungsteams haben andere IT-Bedürfnisse als ein klassisches Büro: Build-Server, CI/CD-Pipelines, Testumgebungen, Container, viel Rechenleistung - und alles muss schnell, reproduzierbar und sicher sein. Wir sind der IT-Dienstleister, der diese Welt versteht und Deinem Team die Infrastruktur abnimmt, damit es sich aufs Entwickeln konzentriert.
Was technische Entwicklungsteams von uns bekommen
- Build- & CI/CD-Infrastruktur: Stabile Pipelines, Runner und Artefakt-Verwaltung - self-hosted und souverän, statt teurer Minuten-Abrechnung in fremder Cloud.
- Container & Reproduzierbarkeit: Containerisierung mit Docker und, wo sinnvoll, Kubernetes - Umgebungen, die überall gleich laufen.
- Souveräne Cloud statt Vendor-Lock-in: Open-Source-Virtualisierung und Serverdienste - volle Kontrolle über Deine Entwicklungs- und Produktivumgebung.
- Verfügbarkeit mit System: Site Reliability Engineering für die Systeme, die einfach laufen müssen.
- Security by Design: AD- und Entra-Hardening, MFA, Schwachstellen-Scans - Sicherheit, die Entwickler nicht ausbremst.
Warum Software-Häuser mit uns arbeiten
Wir reden dieselbe Sprache. Wir wissen, was eine Pipeline ist, warum Reproduzierbarkeit zählt und dass ein Entwickler, der auf Infrastruktur wartet, teuer ist. Statt Standard-Büro-IT über Deine Anforderungen zu stülpen, bauen wir die Infrastruktur, die Dein Team wirklich schneller macht - zum Festpreis, DSGVO-konform und ohne Vendor-Lock-in.
Häufige Fragen
Übernehmt Ihr unsere bestehende Build-Infrastruktur? Ja. Wir übernehmen und stabilisieren vorhandene CI/CD-, Container- und Server-Landschaften oder bauen sie souverän neu auf - je nachdem, was sinnvoller ist.
Bremst Ihr uns mit Security aus? Nein. Gute Security ist für Entwickler unsichtbar und trotzdem wirksam. Wir setzen auf Härtung und Automatisierung, die den Workflow respektiert, statt auf Verbote.
Könnt Ihr uns bei ISO 27001 oder Kundenaudits helfen? Ja. Viele Software-Häuser müssen gegenüber Kunden Sicherheit nachweisen. Wir setzen die technischen Maßnahmen um und liefern audit-fähige Dokumentation - siehe ISO 27001.
Bekommen wir BAFA-Förderung? Ja - wir sind BAFA-gelistet. 50 % Bezuschussung auf Beratungs-Mandate. Antrag und Abrechnung übernehmen wir.
Was kostet das für ein Team aus 25 Entwicklern? Die Arbeitsplatzbetreuung startet bei 59 € pro Platz und Monat, bei 25 Leuten also rund 1.475 € im Monat. Build-Server, Runner und Produktivumgebungen rechnen wir getrennt, weil sie sich nicht pro Kopf bemessen lassen - eine Pipeline kostet gleich viel, egal ob zehn oder dreißig Leute darauf pushen.
Wie schnell reagiert Ihr, wenn die Pipeline oder ein Produktivsystem steht? Reaktionszeit unter 2 Stunden in den Geschäftszeiten. Für Systeme, die Deine Kunden direkt sehen, vereinbaren wir bei Bedarf eine Rufbereitschaft außerhalb dieser Zeiten - das ist eine eigene Abmachung und kein Nebeneffekt des Standardvertrags. Monitoring und Alarmierung laufen unabhängig davon durchgehend.
Unsere Entwickler brauchen lokale Adminrechte - blockiert Ihr das? Nein. Ein Entwickler, der für jede Toolchain ein Ticket schreiben muss, ist teurer als das Risiko. Wir lösen es über getrennte Konten, gehärtete Geräte, Festplattenverschlüsselung und Endpoint-Überwachung. Du bekommst die Nachvollziehbarkeit, ohne dass wir jemandem die Maschine zunageln.
Reicht unser Git-Server als Backup? Nein. Ein gespiegeltes Repository schützt vor einem Plattenausfall, nicht vor einem versehentlichen Force-Push, einem gelöschten Projekt oder einem übernommenen Konto. Wir sichern Repositories, Issues, Pipeline-Konfiguration, Artefakt-Registry und Datenbanken getrennt vom laufenden System und testen die Wiederherstellung.
Dürfen wir Produktivdaten unserer Kunden in Testumgebungen verwenden? In aller Regel nicht - das ist einer der häufigsten Befunde in Kundenaudits. Wir richten stattdessen anonymisierte oder synthetische Testdatensätze ein und trennen die Umgebungen technisch, sodass ein Produktions-Dump nicht einfach im Testsystem landen kann. Wenn es fachlich ohne echte Daten nicht geht, braucht das eine dokumentierte Grundlage und die Zustimmung Deines Kunden.
Wir sind für unsere Kunden Auftragsverarbeiter - was müssen wir technisch nachweisen? Die technischen und organisatorischen Maßnahmen nach Artikel 32 DSGVO: Zugriffskontrolle, Verschlüsselung, Protokollierung, Backup, Wiederherstellbarkeit. Dazu die vollständige Liste Deiner Unterauftragnehmer, also jeder Cloud-Dienst, in dem Kundendaten liegen. Wir setzen das um und dokumentieren es in der Form, in der Kunden es abfragen.
Wo liegen unsere Secrets und API-Keys? Idealerweise nicht im Repository und nicht in der Konfigurationsdatei auf dem Laptop eines Kollegen. Wir richten eine zentrale Secret-Verwaltung ein, binden sie an die Pipeline an und sorgen dafür, dass Schlüssel rotierbar sind. Vorher prüfen wir die Historie - Secrets, die einmal im Git-Verlauf gelandet sind, verschwinden nicht durch einen späteren Commit.
Betreibt Ihr auch die Produktivumgebung unserer SaaS-Kunden? Ja, das ist ein üblicher Fall: Wir übernehmen Betrieb, Monitoring, Backup, Patches und Verfügbarkeit, Dein Team bleibt bei Anwendung und Fachlogik. Die Trennlinie schreiben wir vorher fest, damit im Störungsfall klar ist, wer was anfasst - daran scheitert geteilte Verantwortung sonst regelmäßig.
Was bedeutet der Cyber Resilience Act für uns als Software-Hersteller? Der CRA nimmt Hersteller von Produkten mit digitalen Elementen in die Pflicht, und Software fällt darunter. Die Anforderungen greifen gestaffelt und laufen auf Schwachstellenmanagement, eine belastbare Stückliste Deiner Abhängigkeiten, Update-Bereitstellung über den Lebenszyklus und geregelte Meldewege hinaus. Wir bauen die technische Seite auf, die Konformitätserklärung für Dein Produkt bleibt bei Dir.
Sind wir als Software-Haus NIS2-pflichtig? Reine Individualentwicklung steht nicht in den NIS2-Anhängen. Anders sieht es aus, wenn Du für Kunden Managed Services oder Hosting betreibst - dann kann der Bereich IKT-Dienstleistungsmanagement greifen. Und unabhängig davon reichen Kunden aus regulierten Sektoren ihre Anforderungen vertraglich an Dich weiter. Wir klären zuerst, welcher Fall bei Dir vorliegt.
Was passiert, wenn wir Euch wieder loswerden wollen? Dann bekommst Du alles mit: Dokumentation, Zugangsdaten, Konfiguration als Code, keine Blackbox und kein Werkzeug, das nur bei uns läuft. Wir setzen bewusst auf offene Standards, damit ein Wechsel eine Übergabe bleibt und kein Neuaufbau wird.
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