Warum Passwörter das Haupteinfallstor sind
Die meisten erfolgreichen Angriffe auf KMU beginnen nicht mit einem Exploit, sondern mit einem gültigen Passwort, das ein Angreifer kennt oder errät.
Wiederverwendung ist das eigentliche Risiko
Wird dasselbe Passwort für mehrere Dienste genutzt, reicht ein einziges Datenleck bei irgendeinem Anbieter - und Angreifer probieren die geleakte Kombination automatisiert überall durch (Credential Stuffing). Ein einzigartiges Passwort pro Dienst macht diesen Angriff wertlos.
Schwache Passwörter werden geraten
Kurze, sprechende Passwörter mit Jahreszahl knacken Angreifer in Sekunden. Ein Password-Manager generiert lange Zufalls-Passwörter, die sich niemand merken muss - weil er sie speichert und automatisch einsetzt.
Excel, Browser und Post-it sind keine Lösung
Passwortlisten in Excel oder im Browser-Speicher sind unverschlüsselt einsehbar, werden per E-Mail weitergeschickt und nie aufgeräumt. Der Vault ersetzt das durch einen verschlüsselten, kontrollierten Ort.
Zugangskontrolle für NIS2 und ISO 27001
Passwortmanagement ist kein nettes Extra - es ist die gelebte Zugangskontrolle, die NIS2 und ISO 27001 fordern.
NIS2 (Art. 21) verlangt Zugriffskontrolle, MFA und Maßnahmen gegen kompromittierte Zugänge. ISO 27001 fordert in mehreren Annex-A-Controls kontrollierte Zugangsverwaltung, Authentifizierung und Umgang mit privilegierten Rechten. Ein sauber betriebener Password-Manager mit MFA und Offboarding-Prozess ist die direkte technische Umsetzung dieser Anforderungen - dokumentiert und auditierbar.
Der Mensch entscheidet über den Erfolg
Der beste Vault nützt nichts, wenn das Team ihn umgeht. Deshalb gehört zu jeder Einführung eine kurze, praxisnahe Schulung: Wie lege ich ein Passwort an, wie teile ich es sicher, warum nie wieder ins Excel. Wir verbinden Passwortmanagement deshalb gern mit Security Awareness - Technik und Verhalten zusammen, sonst bleibt es Stückwerk.