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CRA-Umsetzung - Cyber Resilience Act für vernetzte Produkte, prüffest umgesetzt

Wir bringen Deine Produkte mit digitalen Elementen von der Betroffenheitsanalyse über Security-by-Design und Schwachstellen-Management bis zur prüffesten technischen Dokumentation - damit Du die Konformität erklären und CE-kennzeichnen kannst.

Für Hersteller, Importeure & Händler 3-200 MA · Produkte mit digitalen Elementen · Meldepflichten ab Sept. 2026, volle Geltung ab Dez. 2027 · Köln & Regensburg

+49 221 292 763 30 · info@seraph-it.de

BAFA-gelisteter Berater
seit 2018BAFA-gelisteter Berater< 2 h SLAMeldepflicht ab Sept. 2026voll ab Dez. 2027Köln & Regensburg

Unternehmen, die auf Seraph IT vertrauen

Leistungsumfang

Was der CRA von Dir verlangt

Security-by-Design & -by-Default

Produkte ohne bekannte ausnutzbare Schwachstellen ausliefern, mit sicherer Standardkonfiguration und minimierter Angriffsfläche. Sicherheit ist ab Werk Pflicht - nicht das nachträgliche Patch.

Schwachstellen-Management & SBOM

Schwachstellen über den Lebenszyklus erkennen und beheben, eine koordinierte Offenlegung (CVD) etablieren und eine SBOM (Software Bill of Materials) führen - damit Lücken in Fremdkomponenten schnell auffindbar sind.

Sicherheitsupdates über den Supportzeitraum

Kostenlose, zeitnahe Sicherheitsupdates über den Unterstützungszeitraum (in der Regel mindestens fünf Jahre) und ein sicherer, überprüfbarer Update-Mechanismus.

Technische Doku & Konformität

Technische Dokumentation (Anhang VII), Konformitätsbewertung, EU-Konformitätserklärung und CE-Kennzeichnung. Für wichtige und kritische Produkte kommt eine strengere Bewertung hinzu.

Melde-Pflichten an ENISA

Aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwerwiegende Sicherheitsvorfälle an die zuständige CSIRT und ENISA melden - Frühwarnung binnen 24 Stunden, danach gestaffelte Folgemeldungen.

So arbeiten wir

CRA-Umsetzung - die Roadmap

01

Betroffenheits- & Klassen-Klärung

Fällt Dein Produkt unter den CRA, und in welche Klasse (Standard, wichtig, kritisch)? Welche Rolle hast Du - Hersteller, Importeur oder Händler? (ca. 1-2 Wochen)

02

Gap-Analyse gegen Anhang I

IST-Stand gegen die grundlegenden Sicherheitsanforderungen und die Schwachstellenbehandlung. Output: priorisierter Maßnahmenkatalog mit Aufwandsschätzung. (ca. 3-6 Wochen)

03

Security-by-Design, SBOM & Update-Prozess

Härtung und sichere Standardkonfiguration, SBOM in den Build-Prozess einbauen, koordinierte Schwachstellenoffenlegung und sicheren Update-Mechanismus einrichten, Melde-Prozess an ENISA aufsetzen.

04

Technische Doku & Konformität

Technische Dokumentation und EU-Konformitätserklärung vorbereiten, Konformitätsbewertung durchführen, CE-Kennzeichnung. Bei wichtigen und kritischen Produkten binden wir eine notifizierte Stelle ein. (laufend)

Georgij Boguslawskij, Geschäftsführer Seraph IT
Der CRA verlagert Produktsicherheit vom nachträglichen Patch zur Pflicht ab Werk. Wir setzen Security-by-Design, Schwachstellen-Management, SBOM und die technische Dokumentation bei Dir um; die Konformitätserklärung und CE-Kennzeichnung verantwortest Du als Hersteller - bei wichtigen und kritischen Produkten mit einer notifizierten Stelle.

Georgij Boguslawskij · Geschäftsführer Seraph IT

Kein Callcenter - Du sprichst direkt mit unseren Technikern.

Der CRA - kurz & knapp

Der Cyber Resilience Act (Verordnung (EU) 2024/2847) ist seit Dezember 2024 in Kraft und verpflichtet Hersteller, Importeure und Händler dazu, „Produkte mit digitalen Elementen“ über den gesamten Lebenszyklus cybersicher zu machen - von Security-by-Design bis zu Sicherheitsupdates und CE-Kennzeichnung.

Anders als NIS2 regelt der CRA nicht den Betrieb Deiner Organisation, sondern die Sicherheit der Produkte, die Du auf den Markt bringst. Er gilt als Verordnung unmittelbar in allen Mitgliedstaaten. Die Melde-Pflichten greifen ab September 2026, die vollen Anforderungen inklusive CE-Kennzeichnung ab Dezember 2027. Security-by-Design lässt sich nicht kurz vor der Frist nachrüsten - deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt.

Bist Du vom CRA betroffen?

Betroffen ist praktisch jedes Produkt mit digitalen Elementen, das in der EU verkauft wird - Software ebenso wie vernetzte Hardware. Für einige Produktgruppen gelten strengere Bewertungsverfahren.

Deine Rolle entscheidet über die Pflichten:

  • Hersteller tragen die Hauptlast: grundlegende Sicherheitsanforderungen, Schwachstellenbehandlung, technische Doku, Konformitätsbewertung und CE.
  • Importeure dürfen nur konforme Produkte in den EU-Markt bringen und müssen das prüfen.
  • Händler müssen mit der gebotenen Sorgfalt handeln und dürfen keine erkennbar nicht-konformen Produkte weiterverkaufen.

Drei Produkt-Stufen mit steigenden Anforderungen:

  • Standard-Produkte (die große Mehrheit) - Selbstbewertung durch den Hersteller.
  • Wichtige Produkte (Klasse I und II, z. B. Passwort-Manager, VPNs, Netzwerkmanagement, Firewalls, Hypervisoren) - strengere Verfahren, teils unter Einbindung einer notifizierten Stelle.
  • Kritische Produkte (z. B. Hardware-Sicherheitsmodule, Smartcards) - können eine europäische Cybersicherheits-Zertifizierung erfordern.

Wir klären Deine Rolle und die Produktklasse im Erstgespräch - daraus ergibt sich, wie aufwändig die Konformität wird.

Was der CRA konkret verlangt

Der Kern des CRA sind die grundlegenden Anforderungen aus Anhang I: sichere Produkte ausliefern und Schwachstellen über den gesamten Lebenszyklus behandeln. Genau hier setzen wir technisch an.

AnforderungWas das heißtUnsere Umsetzung
Security-by-DesignKeine bekannten ausnutzbaren Schwachstellen, sichere VoreinstellungenHärtung, sichere Defaults, Angriffsflächen-Reduktion, Threat Modeling
Schwachstellen-ManagementErkennen, beheben, koordiniert offenlegenCVD-Prozess, Schwachstellen-Scans, Patch-Prozess über den Lebenszyklus
SBOMKomponenten und Abhängigkeiten transparentSBOM-Erzeugung im Build, Abgleich gegen Schwachstellen-Feeds
SicherheitsupdatesZeitnahe, kostenlose Updates im SupportzeitraumSicherer Update-Mechanismus, Signierung, Release-Prozess
Technische DokuAnhang VII, KonformitätsnachweisPrüffeste Dokumentation, EU-Konformitätserklärung vorbereiten
Vorfall-MeldungAktiv ausgenutzte Schwachstellen an ENISAMelde-Prozess mit 24-h-Frühwarnung, Runbooks, Zuständigkeiten

Konkret heißt das: Wir bringen Security-by-Design in Deinen Entwicklungs- und Build-Prozess, richten Schwachstellen-Management mit SBOM und koordinierter Offenlegung ein, bauen einen sicheren Update- und Melde-Mechanismus und bringen die technische Dokumentation in einen prüffesten Zustand. Die EU-Konformitätserklärung und die CE-Kennzeichnung verantwortest Du als Hersteller - wir liefern die technischen Nachweise, die Du dafür brauchst.

CRA, NIS2, Maschinenverordnung & IEC 62443 - wie passt das zusammen?

Der CRA ist die Produktsicht, NIS2 die Betriebssicht - und für vernetzte Maschinen greifen zusätzlich die Maschinenverordnung und IEC 62443 ineinander. Wer das getrennt angeht, macht dieselbe Arbeit dreimal.

  • CRA vs. NIS2: Der CRA sichert die Produkte, die Du herstellst; NIS2 sichert den Betrieb Deiner Organisation. Beide verlangen Schwachstellen- und Vorfallmanagement - technisch weitgehend dieselben Bausteine. → NIS2-Umsetzung
  • CRA & IEC 62443: Für die OT- und Steuerungsebene liefert IEC 62443 das passende Sicherheitsmodell. Vieles, was der CRA für vernetzte Maschinen verlangt, deckt eine saubere IEC-62443-Umsetzung mit ab. → IEC 62443
  • CRA & Maschinenverordnung: Für Maschinen mit digitalen Elementen greifen beide Regelwerke. Wir denken die Cybersicherheits-Anforderungen zusammen, statt sie doppelt zu erfüllen. → Industrial Cybersecurity

Unsere Empfehlung: Wer ohnehin ein ISMS oder OT-Security aufbaut, baut die CRA-Anforderungen anschlussfähig mit ein - ein gemeinsamer Stack statt paralleler Insellösungen.

Häufige Stolperfallen

„Der CRA betrifft nur klassische Software-Hersteller“ - falsch. Jede vernetzte Maschine, jedes IoT-Gerät und jede Steuerung mit Software fällt darunter. Gerade der Maschinen- und Anlagenbau ist stark betroffen.

„Wir haben bis 2027 noch Zeit“ - die Melde-Pflichten greifen schon ab September 2026, und Security-by-Design lässt sich nicht in den letzten Wochen nachrüsten. Wer jetzt entwickelt, sollte den CRA jetzt einplanen.

„SBOM pflegen wir einmalig von Hand“ - eine SBOM ist nur nützlich, wenn sie bei jedem Build automatisch aktuell entsteht und laufend gegen Schwachstellen-Feeds abgeglichen wird.

„Ein Sicherheitsupdate reicht bei Bedarf“ - der CRA verlangt Sicherheitsupdates über den gesamten Unterstützungszeitraum (in der Regel mindestens fünf Jahre) und einen sicheren Update-Mechanismus, kein Ad-hoc-Patch.

„Wir kennzeichnen einfach mit CE“ - die CE-Kennzeichnung setzt eine dokumentierte Konformitätsbewertung voraus. Bei wichtigen und kritischen Produkten reicht die reine Selbstbewertung nicht aus.

FAQ

Häufige Fragen zum Cyber Resilience Act

Was ist der Cyber Resilience Act?

Der CRA (Verordnung (EU) 2024/2847) ist eine horizontale EU-Verordnung, die Cybersicherheits-Anforderungen für „Produkte mit digitalen Elementen“ - also Hard- und Software - auf dem EU-Markt festlegt. Er ist seit Dezember 2024 in Kraft.

Ab wann gilt der CRA?

In Kraft ist er seit Dezember 2024. Die Melde-Pflichten für aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwerwiegende Vorfälle greifen ab dem 11. September 2026, die übrigen Pflichten - inklusive CE-Kennzeichnung - ab dem 11. Dezember 2027. Wer Produkte entwickelt, sollte jetzt anfangen: Security-by-Design lässt sich nicht kurz vor Schluss nachrüsten.

Für wen gilt der CRA?

Für Hersteller, Importeure und Händler von Produkten mit digitalen Elementen - also Software ebenso wie vernetzte Hardware. Ausgenommen sind Produkte, die bereits unter sektorspezifische Regeln fallen (z. B. Medizinprodukte, Kraftfahrzeuge, Luftfahrt).

Was ist ein „Produkt mit digitalen Elementen“?

Jedes Hard- oder Softwareprodukt (und dessen Datenfernverarbeitungslösungen), das direkt oder indirekt mit einem Gerät oder Netz verbunden werden kann. Das reicht von der Maschinensteuerung über IoT-Geräte bis zur Business-Software.

Was droht bei Verstößen?

Für Verstöße gegen die grundlegenden Anforderungen bis zu 15 Mio. € oder 2,5 % des weltweiten Jahresumsatzes, je nachdem, was höher ist - dazu können Marktrücknahme-Anordnungen kommen.

Wir sind Maschinenbauer - betrifft uns der CRA?

Ja, sobald Deine Maschinen oder Steuerungen Software enthalten oder vernetzt sind. CRA und Maschinenverordnung greifen ineinander; wir denken beides zusammen mit IEC 62443 für die OT-Seite. Details auf unserer Maschinenbau-Seite.

Wie hängen CRA und NIS2 zusammen?

NIS2 betrifft den sicheren Betrieb Deiner Organisation, der CRA die Sicherheit Deiner Produkte. Wer Produkte herstellt und zugleich NIS2-pflichtig ist, braucht beides - die technischen Maßnahmen überschneiden sich aber erheblich.

Was ist eine SBOM und warum verlangt der CRA sie?

Eine Software Bill of Materials listet alle Software-Komponenten und Abhängigkeiten Deines Produkts. Der CRA verlangt sie, damit bei einer neuen Schwachstelle in einer Fremdkomponente sofort klar ist, welche Produkte betroffen sind. Wir bauen die SBOM in Deinen Build-Prozess ein, statt sie einmalig von Hand zu pflegen.

Gilt der CRA auch für Software, die wir nur intern nutzen?

Der CRA knüpft an die Bereitstellung auf dem EU-Markt an. Eine reine Eigenentwicklung für den internen Gebrauch, die Du weder verkaufst noch mit einem Produkt mitlieferst noch als Dienst anbietest, ist damit in der Regel nicht erfasst. Sobald sie Teil eines Produkts wird oder an Kunden geht, ändert sich das. Die Einordnung Deiner konkreten Software gehört in die Betroffenheitsanalyse, die rechtsverbindliche Bewertung zu Deiner Rechtsberatung.

Was passiert mit Produkten, die schon vor Dezember 2027 auf dem Markt sind?

Der CRA zielt auf Produkte, die ab Geltungsbeginn in Verkehr gebracht werden; für Bestandsprodukte wird er vor allem dann relevant, wenn sie wesentlich verändert werden. Bei laufend weiterentwickelten Produktlinien ist deshalb genau das die entscheidende Frage: Wo endet normale Pflege, wo beginnt die wesentliche Änderung? Wir ziehen diese Linie produktbezogen in der Betroffenheitsanalyse, damit Du sie nicht im Nachhinein begründen musst.

Wie lange müssen wir Sicherheitsupdates liefern?

Maßstab ist der Unterstützungszeitraum, den Du an der erwarteten Nutzungsdauer Deines Produkts ausrichtest und der in der Regel mindestens fünf Jahre beträgt; er muss für Käufer klar erkennbar sein. Der eigentliche Aufwand liegt selten im ersten Patch, sondern darin, alte Produktstände über Jahre bauen, testen und sicher ausrollen zu können. Genau das planen wir mit Dir in den Entwicklungs- und Release-Prozess ein.

Brauchen wir für die Konformitätsbewertung eine notifizierte Stelle?

Für Standard-Produkte, also die große Mehrheit, genügt die Selbstbewertung durch Dich als Hersteller. Für wichtige Produkte der Klassen I und II sowie für kritische Produkte gelten strengere Verfahren, die je nach gewähltem Weg eine notifizierte Stelle einbinden. Seraph IT ist weder notifizierte Stelle noch Zertifizierer - wir erstellen die technischen Nachweise, bereiten das Verfahren vor und begleiten es.

Was gehört in die technische Dokumentation nach Anhang VII?

Im Kern: Beschreibung des Produkts und seines vorgesehenen Einsatzes, Design- und Architekturinformationen, die Bewertung der Cybersicherheitsrisiken, der Nachweis, wie die grundlegenden Anforderungen erfüllt werden, die Prozesse der Schwachstellenbehandlung samt SBOM, Prüf- und Testberichte sowie die EU-Konformitätserklärung. Wir bauen die Doku so auf, dass sie mit jedem Release fortgeschrieben wird, statt sie kurz vor einer Prüfung zu rekonstruieren.

Was ist eine koordinierte Schwachstellenoffenlegung, und was gehört dazu?

Ein veröffentlichter, verlässlicher Weg, über den Sicherheitsforscher und Kunden Dir Schwachstellen melden können: eine erreichbare Kontaktstelle, eine veröffentlichte Policy mit Erwartungen an beide Seiten, Eingangsbestätigung und Bearbeitungsfristen sowie ein definierter Weg zur Veröffentlichung und Kundeninformation. Der CRA verlangt einen solchen Prozess. Wir richten ihn ein und binden ihn an Dein Ticketing und den Melde-Prozess an, damit eine Meldung nicht im Postfach liegen bleibt.

Was kostet die CRA-Umsetzung, und ist sie förderfähig?

Die Treiber sind die Zahl der Produktlinien, ihre Klasse und der Reifegrad Deines Entwicklungs- und Release-Prozesses. Wir starten mit Betroffenheitsanalyse und Gap-Analyse; erst danach gibt es eine belastbare Schätzung statt einer Hausnummer. Auf den Beratungsanteil sind als BAFA-gelisteter Berater bis zu 50 % möglich (Bemessungsgrundlage 3.500 €, Zuschuss also max. 1.750 €; bis zu zwei geförderte Beratungen pro Jahr), den Antrag übernehmen wir.

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