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EDR & XDR - wenn Antivirus nicht mehr reicht

Klassisches Antivirus erkennt bekannte Schädlinge. Moderne Angriffe sind aber dateilos, getarnt und neu. EDR beobachtet das Verhalten auf jedem Endgerät und stoppt Angriffe, XDR verbindet die Sicht über Clients, Server, Mail und Cloud - damit ein Angriff auffällt, egal wo er beginnt.

Verhaltensbasiert · automatische Reaktion · geräteübergreifend

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BAFA-gelisteter Berater
verhaltensbasiertstoppt automatischgeräteübergreifendmit Audit-Log

Unternehmen, die auf Seraph IT vertrauen

Leistungsumfang

Was EDR & XDR leisten

Verhalten statt Signatur

Statt nur bekannte Schädlinge zu erkennen, beobachtet EDR, was auf dem Gerät passiert. Verdächtiges Verhalten - Verschlüsselung, Rechteausweitung, ungewöhnliche Prozesse - fällt auf, auch bei brandneuer Schadsoftware.

Automatisch eindämmen

Erkennt EDR einen Angriff, isoliert es das betroffene Gerät automatisch vom Netz und stoppt den Prozess - bevor sich Ransomware ausbreitet. Minuten zählen, die Automatik ist schneller als jeder Mensch.

XDR verbindet die Sicht

XDR bringt die Signale von Endgeräten, Servern, Mail und Cloud zusammen. Ein Angriff, der per Phishing-Mail startet und sich auf einen Server bewegt, wird als eine Kette sichtbar - nicht als Einzelereignisse.

So arbeiten wir

So setzen wir es um

01

Bestand & Risiko sichten

Welche Geräte gibt es, was ist besonders exponiert, was schützt heute? Wir finden die Lücken zwischen altem Antivirus und echter Erkennung.

02

Ausrollen & scharfstellen

Wir rollen EDR/XDR auf Clients und Server aus, definieren automatische Reaktionen und stimmen sie ab - konsequent, aber ohne Fehlalarm-Flut.

03

Betreiben & reagieren

Laufende Überwachung, klare Reaktionswege, auf Wunsch mit angebundenem Managed SOC für die 24/7-Analyse und -Reaktion.

Georgij Boguslawskij, Geschäftsführer Seraph IT
Ransomware verschlüsselt in Minuten. Bis ein Mensch reagiert, ist es zu spät. EDR isoliert das Gerät automatisch im Moment des Angriffs - das ist der Unterschied zwischen Schreck und Katastrophe.

Georgij Boguslawskij · Geschäftsführer Seraph IT

Kein Callcenter - Du sprichst direkt mit unseren Technikern.

Wenn Signaturen nicht mehr reichen

Klassisches Antivirus vergleicht Dateien mit einer Liste bekannter Schädlinge. Das hilft gegen Massenware, aber nicht gegen gezielte, moderne Angriffe: dateilose Attacken, legitime Tools, die missbraucht werden, brandneue Ransomware. EDR (Endpoint Detection and Response) beobachtet stattdessen das Verhalten und stoppt Angriffe, XDR (Extended Detection and Response) weitet diese Sicht über alle Systeme aus.

Ein Baustein im größeren Ganzen

EDR/XDR liefert die Reaktion am Gerät, SIEM die zentrale Log-Sicht, Backup as a Service das Sicherheitsnetz, falls doch etwas durchkommt. Zusammengeführt und rund um die Uhr ausgewertet werden sie im Managed SOC. Alle Bausteine in der Security-Übersicht.

* Reaktionszeit innerhalb der vereinbarten Geschäftszeiten, außerhalb unter 4 Stunden.

FAQ

Häufige Fragen zu EDR & XDR

Reicht unser Antivirus nicht?

Gegen Standard-Schädlinge ja, gegen moderne Angriffe nein. Dateilose Attacken, getarnte Tools und neue Ransomware umgehen klassische Signaturen. EDR erkennt sie am Verhalten - das ist heute der Standard, nicht die Kür.

Was ist der Unterschied zwischen EDR und XDR?

EDR schützt das einzelne Endgerät (Endpoint). XDR (Extended) verbindet zusätzlich Server, Mail und Cloud zu einer gemeinsamen Sicht - so werden Angriffsketten über Systeme hinweg sichtbar.

Bremst das die Rechner aus?

Im Alltag kaum spürbar. Moderne Agenten sind schlank. Wir dimensionieren und konfigurieren so, dass Schutz und Arbeitsfähigkeit zusammenpassen.

Ist das BAFA-förderfähig?

Der Beratungs- und Einführungsanteil ist häufig BAFA-förderfähig (Bemessungsgrundlage 3.500 EUR, Zuschuss also max. 1.750 EUR; bis zu zwei geförderte Beratungen pro Jahr). Den Antrag übernehmen wir.

Reicht der Microsoft Defender, der ohnehin dabei ist?

Als Virenschutz ist er brauchbar. Die eigentlichen EDR-Funktionen - Verhaltensanalyse, Angriffsverlauf, automatische Isolation - stecken aber in einer höheren Lizenzstufe und müssen konfiguriert und ausgewertet werden. Wer die Lizenz hat und sie ungenutzt lässt, hat kein EDR, sondern ein teures Antivirus. Wir prüfen zuerst, was in Deinen Lizenzen schon steckt.

Was kostet EDR pro Gerät?

Der Lizenzanteil ist meist der kleinere Posten, der Betrieb der größere: ausrollen, Regeln abstimmen, Alarme bewerten. Wir rechnen pro Gerät und sagen Dir nach der Bestandsaufnahme, was zusammenkommt. Wo Deine vorhandenen Lizenzen den Schutz schon enthalten, nutzen wir das, statt etwas Zusätzliches zu verkaufen.

Wie lange dauert der Rollout?

Die Agenten sind meist innerhalb weniger Tage verteilt, oft über die vorhandene Geräteverwaltung ohne Anfassen der Rechner. Der eigentliche Aufwand liegt in den zwei bis vier Wochen danach: automatische Reaktionen scharfstellen und Fehlalarme aus Deiner Fachsoftware aussortieren, bis es ruhig läuft.

Wer schaut sich die Alarme eigentlich an?

Die Überwachung machen wir inhouse und melden uns mit einer Reaktionszeit von unter 2 Stunden*. Eine Software, die Alarme in ein Postfach schickt, das niemand liest, schützt nicht. Für die durchgehende Auswertung rund um die Uhr binden wir ein Managed SOC über unseren Partner an.

Was passiert, wenn ein Gerät automatisch isoliert wird?

Der Rechner verliert seine Netzverbindung, damit sich nichts weiterverbreitet - wir behalten aber den Zugriff für die Analyse. Der betroffene Mitarbeiter kann in dieser Zeit nicht weiterarbeiten, das ist der Preis. Bei einem laufenden Verschlüsselungsangriff sind das ein paar Stunden statt einer Woche Stillstand für alle.

Blockiert das unsere Branchensoftware?

Das kann in den ersten Wochen vorkommen, weil ältere Fachanwendungen Dinge tun, die nach Angriff aussehen. Deshalb starten wir bei kritischen Systemen im Beobachtungsmodus und legen begründete Ausnahmen an, bevor wir scharf stellen. Pauschale Ausnahmen für ganze Laufwerke gibt es nicht - die sind genau das Loch, das Angreifer suchen.

Können wir unser bisheriges Antivirus dann abschalten?

Ja, und Du solltest es sogar. Zwei Schutzprogramme parallel bremsen sich gegenseitig aus und heben Erkennungen gegenseitig auf. Wir bauen die Ablösung sauber: EDR ausrollen, Funktion prüfen, altes Produkt entfernen - nicht umgekehrt, damit keine Lücke entsteht.

Läuft das auch auf Servern und Macs?

Ja, die Lösungen, die wir einsetzen, decken Windows-Clients, Windows-Server und macOS ab. Server sind sogar besonders wichtig, weil dort die Daten liegen und Angreifer genau dorthin wollen. Mobilgeräte laufen über die Geräteverwaltung, das ist ein eigener Baustein.

Ersetzt XDR ein SIEM?

Nein. XDR verbindet die Signale der Systeme, die der jeweilige Hersteller abdeckt - Endgeräte, Mail und Cloud desselben Anbieters. Ein SIEM nimmt alles auf, auch Firewall, Netz und ältere Systeme, und bewahrt die Logs prüffest auf. Für viele Mittelständler reicht XDR als Einstieg, bei komplexeren Umgebungen oder Compliance-Auflagen kommt ein SIEM dazu.

Brauchen wir EDR für NIS2 oder für unsere Cyber-Versicherung?

NIS2 nennt kein Produkt, verlangt aber Erkennung und Reaktion bei Vorfällen - EDR ist der praktikabelste Weg dahin. Versicherer fragen im Antrag inzwischen fast immer nach Endpunkt-Erkennung, MFA und Backup. Wir setzen um und dokumentieren es so, dass Du die Fragebögen belegen kannst; die Bewertung selbst nimmt der Versicherer vor.

Können wir EDR selbst betreiben?

Technisch ja, die Lizenz ist schnell gekauft. Die Arbeit steckt danach: Alarme bewerten, Fehlalarme abstellen, im Ernstfall in Minuten reagieren, auch freitagabends. Wenn Du niemanden hast, der das verlässlich übernimmt, ist ein unbeaufsichtigtes EDR wenig mehr als ein teureres Antivirus.

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