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IT-Dienstleister Berlin: IT für Verbände, Gesundheitswirtschaft und gewachsene Startups

IT-Dienstleister für Berlin: Managed IT, NIS2 und ISO 27001 für Verbände, Gesundheitswirtschaft und gewachsene Startups. Remote-first aus Köln.

Kostenfreie Erstberatung
BAFA-gelisteter Berater

Für Organisationen mit etwa 50-200 Beschäftigten in Berlin · Managed IT · Security · Compliance · Remote-first aus Köln

Ein Unternehmen mit 120 Beschäftigten sieht in Berlin anders aus als in Westfalen oder Schwaben. Statt eines Familienbetriebs in dritter Generation mit gewachsenem Serverraum triffst Du hier oft eine Organisation, die es vor zwölf Jahren noch nicht gab: ein Bundesverband mit Hauptstadtbüro, ein Unternehmen, das aus einem Startup herausgewachsen ist, eine Praxisgruppe oder ein Life-Science-Betrieb im Umfeld der Charité. Die IT-Ausgangslage ist entsprechend anders - und darauf stellen wir uns ein. Seraph IT betreut Dich remote-first aus Köln, mit garantierter Reaktionszeit und festem Monatsbeitrag.

Wirtschaft und IT in Berlin

Berlin ist Stadtstaat und Bundeshauptstadt zugleich. Das erzeugt eine Wirtschaftsstruktur, die es sonst in Deutschland nicht gibt:

  • Hauptstadtfunktion: Bundestag, Bundesrat, Bundesministerien und Bundesbehörden sitzen hier. Sie ziehen eine dichte Landschaft aus Bundesverbänden, Interessenvertretungen, Stiftungen, Nichtregierungsorganisationen, Kanzleien und Public-Affairs-Agenturen nach sich. Viele davon liegen genau in der Größenklasse 50-200 Beschäftigte.
  • Gründerszene: Berlin liegt bei Unternehmensgründungen im Startup-Bereich an der Spitze der Bundesländer. Entscheidend für uns ist der Jahrgang danach: Ein erheblicher Teil dieser Gründungen ist inzwischen zehn oder fünfzehn Jahre alt, hat mehrere Finanzierungsrunden hinter sich und beschäftigt dreistellig - ohne je eine IT-Abteilung im klassischen Sinn aufgebaut zu haben.
  • Gesundheitswirtschaft und Life Sciences: Die Charité ist die größte Universitätsklinik Europas, dazu kommen das Berlin Institute of Health, Bayer am Standort Berlin, Berlin-Chemie und eine große Zahl kleinerer Medizintechnik-, Diagnostik- und Versorgungsunternehmen.
  • Wissenschaft: Freie Universität, Humboldt-Universität, Technische Universität und Charité arbeiten in der Berlin University Alliance zusammen; der Technologiepark Adlershof ist einer der größten Standorte seiner Art in Deutschland.
  • Industrie, aber nicht prägend: Siemens in Siemensstadt, das BMW-Motorradwerk in Spandau, das Mercedes-Benz-Werk in Marienfelde, Stadler in Pankow. Dazu die Konzernzentrale der Deutschen Bahn und die BVG als kommunaler Verkehrsbetrieb. Industrie gibt es also - sie bestimmt aber nicht das Bild wie im Ruhrgebiet oder in Baden-Württemberg.

Unter dem Strich ist die Berliner Unternehmenslandschaft kleinteiliger und deutlich jünger als der westdeutsche Industriemittelstand. Das ist keine Schwäche, aber es verschiebt die IT-Themen.

Was das für Deine IT bedeutet

  • Das Problem ist selten der alte Server. Viele Berliner Organisationen sind nie durch eine On-Premises-Phase gegangen. Der typische Befund ist nicht die Windows-Domäne von 2011, sondern dreißig bis fünfzig eingekaufte Cloud-Dienste ohne Inventar, ohne einheitliche Anmeldung und ohne definierten Prozess, wenn jemand das Haus verlässt.
  • Wachstum ohne Governance. Von fünfzehn auf hundertfünfzig Beschäftigte in wenigen Jahren heißt: Berechtigungen sind mitgewachsen und nie aufgeräumt worden. Wer vor zwei Jahren gegangen ist, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit noch irgendwo Zugriff.
  • Verbände und Hauptstadtbüros sind exponiert. Positionspapiere vor der Veröffentlichung, Mitgliederdaten, Kontakte in Ministerien - das ist ein lohnendes Ziel für gezieltes Phishing und für Ausspähung. Gleichzeitig ist die IT dort häufig eine halbe Stelle neben der Geschäftsführung.
  • Gesundheits- und Forschungsdaten haben eigene Regeln. Gesundheitsdaten fallen unter Artikel 9 DSGVO, Kooperationsverträge mit Kliniken und Forschungseinrichtungen bringen zusätzliche technische Auflagen mit. Im Klinikumfeld kommen KRITIS-Schwellen dazu.
  • Öffentliche Förderung bedeutet Nachweispflicht. Wer projektfinanziert arbeitet, muss belegen können, wo Daten liegen und wer Zugriff hatte. Dokumentation ist hier kein Papierkram, sondern Voraussetzung für die Mittelverwendung.
  • Geräte statt Standort. Hoher Mac- und Linux-Anteil, verteilte Teams, viele Freie und Werkstudierende im Zugriff. Der Perimeter ist die Identität und das verwaltete Gerät, nicht das Bürogebäude.

Wer in Berlin die Rahmenbedingungen setzt

  • IHK Berlin (Industrie- und Handelskammer zu Berlin) - eine einzige Kammer für den gesamten Stadtstaat. Anders als in den Flächenländern endet ihre Zuständigkeit exakt an der Stadtgrenze.
  • Handwerkskammer Berlin - für die handwerklichen Betriebe des Landes.
  • Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie - die Wirtschaftsförderung des Landes Berlin, zuständig für Ansiedlung, Innovation und Standortmarketing.
  • Cluster Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg (HealthCapital) - länderübergreifendes Netzwerk für Life Sciences und Versorgung.
  • WISTA Management - Betreiberin des Technologieparks Adlershof.
  • Investitionsbank Berlin (IBB) - die Landesförderbank Berlins.

Wichtig für alle mit zweitem Standort im Umland: Berlin und Brandenburg sind zwei Bundesländer. Sobald Dein Betrieb in Potsdam, Schönefeld oder Grünheide sitzt, gilt Brandenburger Landesrecht, und die Förderbank ist nicht die IBB, sondern die Investitionsbank des Landes Brandenburg.

Unser Service in Berlin - ehrlich erklärt

Wir haben kein Büro in Berlin. Seraph IT hat zwei Standorte: die Zentrale in Köln und einen zweiten Standort in Regensburg. Von Köln nach Berlin sind es rund 575 Kilometer, mit dem Auto etwa sechs Stunden, mit dem ICE rund viereinhalb. Berlin ist damit der einzige Ort auf dieser Seite, für den unser Regensburger Standort mit rund 470 Kilometern näher liegt als die Zentrale.

Das erklärt, warum wir konsequent remote-first arbeiten. Bei diesen Entfernungen ist das keine Notlösung: Der weit überwiegende Teil moderner IT-Betreuung läuft ohnehin über Fernzugriff, und dort sind wir schneller als jeder Techniker im Berufsverkehr.

  • Reaktion innerhalb von 15 Minuten während der Geschäftszeiten (Remote-Support)
  • Vor-Ort-Eskalation innerhalb von 24 Stunden bei echten Notfällen
  • Ein fester Ansprechpartner statt wechselnder Hotline-Mitarbeiter

Vertraglich zugesagt ist eine Reaktion in unter 2 Stunden*, über 70 % aller Tickets lösen wir innerhalb dieser Zeit vollständig.

Förderung in Berlin

BAFA (bundesweit): Als BAFA-gelisteter Berater rechnen wir die Förderung „Unternehmensberatung für KMU” direkt mit ab. Gefördert werden 50 % bei einer Bemessungsgrundlage von 3.500 € - der Zuschuss beträgt also maximal 1.750 €. Möglich sind bis zu zwei geförderte Beratungen pro Jahr.

Investitionsbank Berlin (IBB): Die IBB ist die Landesförderbank Berlins und bündelt die Programme des Landes für Investitionen, Digitalisierung und Innovation. Für Berliner Organisationen ist sie die richtige erste Adresse neben der BAFA.

Beträge und Quoten der Landesprogramme nennen wir hier bewusst nicht - sie werden regelmäßig angepasst. Wir prüfen den aktuellen Stand gemeinsam im Erstgespräch und übernehmen den BAFA-Antrag.

IT-Lösungen für Unternehmen in Berlin

  • Microsoft 365 - für cloud-native Organisationen der eigentliche Kern: eine saubere Identität, an der Anmeldung, Berechtigungen und Offboarding hängen.
  • Managed Workplace - Windows, macOS und Linux zentral betreut. Für gemischte Berliner Teams meist der erste Schritt aus der Bring-your-own-device-Grauzone heraus.
  • ISO 27001 - was Verbände, Kliniken und Förderer als Nachweis sehen wollen. Wir setzen um und dokumentieren; das Zertifikat vergibt eine akkreditierte Zertifizierungsstelle, nie wir.
  • NIS2 und KRITIS-Dachgesetz - relevant für alle, die für Verkehr, Energie oder das Gesundheitswesen arbeiten oder dorthin liefern.
  • Security as a Service - Firewall- und Netzwerkmanagement als betreuter Dienst, auch für kleine Standorte mit wenig eigener Technik.
  • Managed SOC (24/7) - rund um die Uhr überwachte Angriffserkennung. Wir betreiben kein eigenes SOC, sondern liefern das im Partnermodell und steuern es für Dich.
  • Netzwerk & Infrastruktur - für alle, die trotz Cloud noch Labor-, Praxis- oder Fertigungstechnik im Haus haben, dazu OT-Security.
  • IT-Dienstleister wechseln - geordneter Übergang, wenn der bisherige Freelancer oder das mitgewachsene Ein-Personen-Systemhaus nicht mehr trägt.

Häufige Fragen aus Berlin

Wir sind aus einem Startup herausgewachsen und haben nie eine IT-Abteilung aufgebaut - wo fangen wir an? Mit einer Bestandsaufnahme, nicht mit Technik. In der Regel finden wir zuerst heraus, welche Cloud-Dienste überhaupt im Einsatz sind, wer worauf Zugriff hat und welche Konten von längst ausgeschiedenen Personen noch leben. Das ist unspektakulär, deckt aber fast immer die größten Risiken auf, bevor auch nur ein Euro in neue Werkzeuge fließt.

Wir sind ein Bundesverband mit Hauptstadtbüro - was ist bei uns anders als bei einem Unternehmen? Zwei Dinge. Erstens die Exponiertheit: Positionen vor der Veröffentlichung, Mitgliederdaten und politische Kontakte machen Euch zu einem interessanteren Ziel, als die Organisationsgröße vermuten lässt. Zweitens die Ausstattung: Die IT ist oft eine Nebenaufgabe. Genau dafür ist ein fester Ansprechpartner mit festem Monatsbeitrag gebaut.

Wir arbeiten fast vollständig in der Cloud und haben keinen Server - gibt es da überhaupt etwas zu tun? Ja, nur an anderer Stelle. Ohne Server verlagert sich alles auf Identitäten, Geräte und die Frage, welche Dienste überhaupt eingekauft wurden. Fehlende Mehr-Faktor-Anmeldung, verwaiste Konten und nicht verwaltete Privatgeräte sind in Berlin der häufigste Befund - nicht der ungepatchte Domänencontroller.

Wir haben einen zweiten Standort in Brandenburg - ändert das etwas an der Förderung? Bei der Landesförderung ja. Berlin und Brandenburg sind getrennte Bundesländer mit getrennten Förderbanken: die IBB für Berlin, die Investitionsbank des Landes Brandenburg für Brandenburg. Die BAFA-Förderung für Beratung ist davon unabhängig und gilt bundesweit gleich.

Sitzt Seraph IT in Berlin? Nein. Unsere Standorte sind Köln und Regensburg, sonst haben wir keine Büros. Für Berlin betreuen wir Dich remote-first; Regensburg liegt dabei mit rund 470 Kilometern sogar etwas näher als Köln. Für Vor-Ort-Termine und Notfälle kommen wir.

Was kostet Managed IT für eine Berliner Organisation mit 80 Beschäftigten? Realistisch liegen Managed Services für den Mittelstand bei rund 2.000-8.000 € pro Monat, je nach Größe und Paket, ab 59 € je Arbeitsplatz. Für stark cloudbasierte Organisationen liegt der Schwerpunkt eher bei Identität und Geräten als bei Serverbetrieb - das rechnen wir transparent auf.

Wie schnell reagiert Ihr bei einer Störung? Vertraglich garantiert in unter 2 Stunden*, remote üblicherweise innerhalb von 15 Minuten während der Geschäftszeiten. Über 70 % aller Tickets lösen wir bereits innerhalb dieser Zeit vollständig.

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