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Privileged Access - die mächtigsten Konten brauchen den besten Schutz

Admin-Konten sind die Kronjuwelen: Wer sie hat, kann fast alles. Genau deshalb zielen Angreifer darauf. Privileged Access Management bringt diese Sonderrechte unter Kontrolle - so wenig wie möglich, nur wenn nötig, immer protokolliert.

Least Privilege · Just-in-Time · protokolliert · Notfall-Zugänge

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BAFA-gelisteter Berater
weniger Dauer-AdminsRechte nur bei Bedarfalles protokolliertNotfall-Zugänge geregelt

Unternehmen, die auf Seraph IT vertrauen

Leistungsumfang

Was PAM absichert

Least Privilege

Niemand arbeitet dauerhaft mit Admin-Rechten. Getrennte Admin-Konten, so wenige wie möglich, nur mit den Rechten, die wirklich gebraucht werden - das verkleinert die Angriffsfläche drastisch.

Just-in-Time

Erhöhte Rechte gibt es nur dann, wenn sie gebraucht werden, und nur so lange - freigegeben und befristet. Ein gekapertes Konto ist dann meist ein Konto ohne Sonderrechte.

Protokolliert & nachvollziehbar

Wer hat wann welche Sonderrechte genutzt? PAM macht privilegierte Zugriffe nachvollziehbar - wichtig für Sicherheit, Fehlersuche und Audits nach NIS2 oder ISO 27001.

So arbeiten wir

So gehen wir vor

01

Privilegien sichten

Wer hat heute welche Sonderrechte - oft mehr Menschen als gedacht, oft dauerhaft. Wir schaffen den Überblick über die kritischen Konten.

02

Konzept & Umsetzung

Wir trennen Admin- von Alltagskonten, führen Least Privilege und (wo sinnvoll) Just-in-Time ein und regeln Notfall-Zugänge sauber - abgestimmt auf Deine Größe.

03

Betreiben & prüfen

Laufende Kontrolle, dass keine neuen Dauer-Admins entstehen, und regelmäßige Rezertifizierung der Rechte. Kontrolle, die hält.

Georgij Boguslawskij, Geschäftsführer Seraph IT
Der Übernahme eines normalen Kontos kann man begrenzen. Die Übernahme eines Dauer-Admin-Kontos ist oft das Ende. Deshalb behandeln wir privilegierte Zugänge wie das, was sie sind: die Kronjuwelen.

Georgij Boguslawskij · Geschäftsführer Seraph IT

Kein Callcenter - Du sprichst direkt mit unseren Technikern.

Die Konten, die alles können - und alles verlieren

Administrator- und Sonderrechte sind notwendig, aber gefährlich: Ein einziges übernommenes Admin-Konto reicht oft, um ein ganzes Unternehmen zu verschlüsseln oder auszuspähen. Privileged Access Management (PAM) bringt diese mächtigen Zugänge unter Kontrolle - nach dem Prinzip so wenig wie möglich, nur wenn nötig, immer nachvollziehbar.

Ein Baustein im größeren Ganzen

PAM arbeitet Hand in Hand mit MFA & Identity Security, Active Directory Hardening und dem Zero-Trust-Ansatz. Es ist eine zentrale Anforderung von ISO 27001 und NIS2. Alle Bausteine in der Security-Übersicht.

FAQ

Häufige Fragen zu Privileged Access Management

Ist das nicht Overkill für einen Mittelständler?

Nein - im Gegenteil. Gerade in kleineren Firmen laufen oft alle mit weitreichenden Rechten, weil es bequem ist. Genau das macht ein einzelner Angriff dann verheerend. Wir setzen PAM passend und ohne Bürokratie um.

Blockiert das unsere IT-Arbeit?

Nein. Admins bekommen ihre Rechte weiterhin - nur getrennt vom Alltagskonto und, wo sinnvoll, auf Anforderung statt dauerhaft. Der Mehraufwand ist minimal, der Sicherheitsgewinn groß.

Gilt das auch für externe Dienstleister?

Gerade für die. Fremdzugänge sind ein häufiges Einfallstor. Wir regeln sie befristet, protokolliert und auf das Nötigste beschränkt.

Ist das BAFA-förderfähig?

Der Beratungs- und Einführungsanteil ist häufig BAFA-förderfähig (Bemessungsgrundlage 3.500 EUR, Zuschuss also max. 1.750 EUR; bis zu zwei geförderte Beratungen pro Jahr). Den Antrag übernehmen wir.

Brauchen wir dafür ein teures PAM-Produkt?

In den meisten Mittelstandsumgebungen nicht. Getrennte Admin-Konten, Least Privilege, MFA auf privilegierten Zugängen und eine saubere Protokollierung bekommst Du weitgehend mit dem, was in Windows, Active Directory und Microsoft 365 schon steckt. Ein dediziertes PAM-Werkzeug empfehlen wir erst, wenn viele Administratoren oder viele Fremdzugänge zu verwalten sind.

Was ist der Unterschied zwischen PAM und MFA?

MFA prüft, ob wirklich Du am Konto sitzt. PAM regelt, was dieses Konto überhaupt darf und wie lange. Ein Dauer-Admin-Konto mit MFA ist besser als ohne, aber ein Konto, das Sonderrechte nur bei Bedarf bekommt, ist für einen Angreifer deutlich schwerer zu verwerten.

Ist ein Passwort-Manager schon PAM?

Nein, aber er ist ein Baustein davon. Ein Passwort-Manager verwahrt Zugangsdaten sicher; PAM steuert zusätzlich, wer wann welche Rechte bekommt, befristet sie und protokolliert ihre Nutzung. Ohne Passwort-Tresor fehlt PAM die Basis, mit ihm allein fehlt die Kontrolle über die Rechte.

Wie lange dauert die Trennung von Admin- und Alltagskonten?

Bestandsaufnahme und die Trennung von Admin- und Alltagskonten sind meist in wenigen Wochen erledigt. Aufwendiger ist das Aufräumen dessen, was sich über Jahre angesammelt hat: alte Dienstkonten, vergessene Berechtigungen, gewachsene Ausnahmen. Das machen wir schrittweise, damit nichts unangekündigt stehenbleibt.

Was passiert im Notfall, wenn niemand mehr Zugriff hat?

Dafür gibt es einen Notfall-Zugang, der bewusst außerhalb der normalen Prozesse liegt: sicher verwahrt, mit sehr starkem Passwort, überwacht und protokolliert, sodass jede Nutzung sofort auffällt. Wir richten ihn ein und testen ihn - ein Notfall-Zugang, den nie jemand ausprobiert hat, ist keiner.

Wie oft müssen Berechtigungen überprüft werden?

Einmal jährlich ist das Minimum, für die wirklich kritischen Rechte ist halbjährlich besser. Wichtiger als der Takt ist der Anlass: Rollenwechsel und Austritte müssen sofort greifen und nicht erst bei der nächsten Rezertifizierung. Genau dort entstehen die meisten verwaisten Admin-Konten.

Gilt das auch für Microsoft 365 und Cloud-Dienste?

Ja, und dort ist es besonders wichtig. Ein globaler Administrator in Microsoft 365 kann mehr anrichten als ein lokaler Server-Admin, und er ist aus dem Internet erreichbar. Wir reduzieren die Zahl der dauerhaften Cloud-Administratoren und heben Rechte über die vorhandenen Bordmittel nur bei Bedarf an.

Was ist mit Dienst- und Servicekonten?

Die sind oft das größere Problem als die menschlichen Admins: Sie laufen jahrelang mit unverändertem Passwort und zu vielen Rechten, weil sich niemand traut, etwas wegzunehmen. Wir inventarisieren sie, kürzen die Rechte auf das, was der Dienst tatsächlich braucht, und dokumentieren, wofür jedes Konto da ist.

Verlangen NIS2 oder ISO 27001 ein PAM?

Beide verlangen einen kontrollierten Umgang mit privilegierten Zugängen, ISO 27001 recht ausdrücklich. Ein bestimmtes Produkt schreibt keiner vor - gefordert sind das Prinzip und der Nachweis. Wir setzen um und dokumentieren prüffest, die Zertifizierung selbst nimmt eine akkreditierte Stelle vor.

Unsere Geschäftsführung hat Admin-Rechte - ist das ein Problem?

Ja, gleich doppelt: Führungskräfte sind ein bevorzugtes Phishing-Ziel, und Rechte ohne fachlichen Bedarf sind Risiko ohne Nutzen. Es geht nicht um Misstrauen, sondern darum, dass ein erfolgreicher Angriff auf dieses Konto sonst sofort das ganze Haus trifft. In der Praxis vermisst niemand Rechte, die er ohnehin nie gebraucht hat.

Wer betreibt das dauerhaft?

Auf Wunsch wir, im Rahmen des gemanagten Betriebs: neue Konten richtig anlegen, Rechte bei Rollenwechseln anpassen, Austritte sauber abwickeln, Rezertifizierung anstoßen. Ohne diesen laufenden Teil wandert die Rechtelandschaft binnen ein bis zwei Jahren dorthin zurück, wo sie vorher war.

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