IKT-Risikomanagement
Dokumentierter Rahmen für IKT-Risiken mit Governance-Verantwortung des Leitungsorgans. Kern sind Backup-/Restore-Strategie, Business Continuity und getestete Wiederanlaufpläne.
IT made easy!
Wir bringen Dich von der Standortbestimmung über die konkreten Maßnahmen bis zum prüffesten Nachweis - technisch unterlegt durch Monitoring, Incident-Prozesse und Resilienztests, nicht nur auf dem Papier.
Für Finanzunternehmen & IKT-Drittdienstleister 3-200 MA · 5 Säulen · seit Januar 2025 unmittelbar geltend · Köln & Regensburg
+49 221 292 763 30 · info@seraph-it.de
BAFA-gelisteter Berater Unternehmen, die auf Seraph IT vertrauen
Leistungsumfang
Dokumentierter Rahmen für IKT-Risiken mit Governance-Verantwortung des Leitungsorgans. Kern sind Backup-/Restore-Strategie, Business Continuity und getestete Wiederanlaufpläne.
Einheitlicher Prozess, um IKT-Vorfälle zu klassifizieren, zu behandeln und schwerwiegende Vorfälle gestaffelt an die Aufsicht zu melden - Erst-, Zwischen- und Abschlussmeldung.
Von Schwachstellen-Scans und Pentests bis hin zu TLPT (Threat-Led Penetration Testing) - bedrohungsgeleitete Tests, für bestimmte bedeutende Finanzunternehmen verpflichtend.
Vollständiges Informationsregister aller IKT-Drittdienstleister, Risikobewertung vor Vertragsschluss und DORA-konforme Vertragsklauseln (Audit-, Zugangs-, Kündigungs- und Exit-Rechte).
Der freiwillige, aber ausdrücklich vorgesehene Austausch von Bedrohungsinformationen (Threat Intelligence) zwischen Finanzunternehmen - in einem sicheren, vertraulichen Rahmen.
So arbeiten wir
Bist Du direkt betroffenes Finanzunternehmen oder mitbetroffener IKT-Drittdienstleister? Welche kritischen Funktionen sind im Scope? (ca. 1-2 Wochen)
IST-Stand je Säule bewerten. Output: priorisierter Maßnahmenkatalog mit Aufwandsschätzung und Quick-Wins. (ca. 3-6 Wochen)
Risikomanagement-Rahmen, BCM, Incident-Response mit Meldefristen und Drittparteien-Register prüffest aufbauen. Dazu Monitoring/SOC, Backup-/Restore-Tests, Scans, Pentests und - wo verpflichtend - TLPT-Begleitung.
Laufendes Monitoring, geübte Vorfallübungen (Tabletop), aktuelles Register, Vertrags-Pflege in der Lieferkette und prüffeste Nachweisführung. (laufend)
Bei DORA geht es um IT-Resilienz, nicht nur um Dokumentation. Wir setzen die fünf Säulen technisch um (Monitoring, Incident-Prozesse, Resilienztests) und dokumentieren transparent, was erledigt ist und was offen bleibt.
DORA (Digital Operational Resilience Act, EU-Verordnung 2022/2554) ist seit Januar 2025 unmittelbar geltendes Recht und verpflichtet den Finanzsektor - und dessen IKT-Dienstleister - zu nachweisbarer digitaler Widerstandsfähigkeit gegen IT-Ausfälle und Cyberangriffe.
DORA gilt nicht nur für Banken und Versicherungen, sondern auch für viele IT-Dienstleister, die diese Unternehmen beliefern. Anders als eine Richtlinie musste DORA nicht erst in nationales Recht umgesetzt werden - die Verordnung gilt direkt. Heißt: Wer betroffen ist, ist es seit Anfang 2025 voll, ohne Übergangsfrist.
DORA erfasst rund 20 Typen von Finanzunternehmen - und ausdrücklich auch deren IKT-Drittdienstleister. Wer Finanzunternehmen mit IT beliefert, kann mittelbar in der Pflicht stehen.
Direkt betroffene Finanzunternehmen (Auswahl):
IKT-Drittdienstleister - der oft übersehene Teil: DORA zieht ausdrücklich die IT-Lieferkette mit ein. Wer einem Finanzunternehmen Cloud, Hosting, Software, Rechenzentrum, Managed Services oder Security liefert, wird über die Verträge und das Drittparteien-Management des Kunden in DORA-Pflichten gezogen. Besonders kritische Anbieter können als „kritischer IKT-Drittdienstleister” sogar einer direkten EU-Aufsicht unterliegen.
DORA ist nicht nur Compliance-Dokumentation - der Kern ist gelebte IT-Resilienz. Genau hier setzen wir als IT- und Security-Partner an.
| DORA-Säule | Anforderung | Unsere Umsetzung |
|---|---|---|
| IKT-Risikomanagement | Schutz, Erkennung, Wiederherstellung | Backup nach 3-2-1, getestete Restores, BCM, Asset-Inventar |
| Vorfallmeldung | Erkennung & Meldeprozess | 24/7 Monitoring/SOC, Alerting, dokumentierter Incident-Prozess |
| Resilienztests | Scans, Pentests, TLPT | Schwachstellen-Scans, Pentest-Koordination, TLPT-Begleitung |
| Drittparteienrisiko | Register & Verträge | Aufbau Informationsregister, Vertrags-Review, Lieferanten-Assessment |
| Informationsaustausch | Threat Intelligence | Anbindung an Threat-Feeds, sichere Auswertung |
Konkret heißt das: Wir bauen das kontinuierliche Monitoring (optional als Managed SOC), etablieren einen geübten Incident-Response-Prozess mit Meldefristen, koordinieren Resilienz- und Penetrationstests und bringen Deine Dokumentation in einen prüffesten Zustand. Wir dokumentieren ehrlich, was umgesetzt ist - und was noch offen ist.
DORA, NIS2 und ISO 27001 überschneiden sich stark im Kern - wer eines davon sauber umgesetzt hat, hat für die anderen einen erheblichen Vorsprung.
Unsere Empfehlung: Wer ohnehin ein ISMS aufbaut, baut es DORA-anschlussfähig. Wir denken die Standards als gemeinsamen Stack - keine drei parallelen Insellösungen.
„DORA betrifft nur Banken” - falsch. Versicherungen, Zahlungs- und Krypto-Dienstleister sind ebenso erfasst, und über die Lieferkette werden viele IT-Dienstleister mitgezogen.
„Wir haben ja noch Zeit” - DORA gilt als Verordnung seit Januar 2025 unmittelbar, ohne nationale Umsetzungs-Übergangsfrist. Wer betroffen ist, ist es jetzt.
„Register führen wir in Excel nebenbei” - das Informationsregister der IKT-Drittdienstleister ist substanziell und prüfungsrelevant. Es muss vollständig, aktuell und strukturiert sein.
„Pentest reicht als Resilienztest” - für bedeutende Finanzunternehmen ist TLPT (bedrohungsgeleitetes Testen) ein eigenes, anspruchsvolleres Verfahren. Ein normaler Pentest deckt das nicht ab.
„Verträge mit IT-Dienstleistern lassen wir wie sie sind” - DORA verlangt konkrete Vertragsklauseln (Audit-, Zugangs-, Exit-Rechte). Alt-Verträge müssen geprüft und nachgezogen werden.
FAQ
DORA gilt als EU-Verordnung seit Januar 2025 unmittelbar in allen Mitgliedstaaten - ohne dass es ein nationales Umsetzungsgesetz braucht und ohne weitere Übergangsfrist.
Möglicherweise mittelbar: Wenn Du Finanzunternehmen IT-Leistungen lieferst, ziehen Dich deren DORA-Pflichten über Verträge und das Drittparteien-Management mit ein. Besonders kritische Anbieter können sogar direkt beaufsichtigt werden. Wir klären Deine konkrete Betroffenheit im Erstgespräch.
IKT-Risikomanagement, Behandlung & Meldung IKT-bezogener Vorfälle, Tests der digitalen operationalen Resilienz (inkl. TLPT), Management des IKT-Drittparteienrisikos und Informationsaustausch.
Threat-Led Penetration Testing - ein bedrohungsgeleiteter Penetrationstest, der ein realistisches Angreiferszenario nachstellt. Er ist für bestimmte, bedeutende Finanzunternehmen verpflichtend und geht deutlich über einen Standard-Pentest hinaus.
Ja, erheblich. Ein bestehendes ISMS deckt Risikomanagement, Asset-Management und Vorfallbehandlung methodisch weitgehend ab. DORA ergänzt vor allem finanzsektor-spezifische Pflichten wie TLPT, das Drittparteien-Register und behördliche Meldewege.
DORA ist die speziellere Regelung für den Finanzsektor und geht dort den IKT-Vorgaben von NIS2 vor. Inhaltlich sind viele Mechaniken verwandt.
Ja. Wir bauen kontinuierliches Monitoring (optional als Managed SOC), richten einen dokumentierten Incident-Response-Prozess mit Meldefristen ein und begleiten Resilienz- und Penetrationstests.
Die Pflichten gelten, der Umfang richtet sich aber nach dem Verhältnismäßigkeitsprinzip: Größe, Risikoprofil und Komplexität der Dienstleistungen bestimmen die Tiefe. Für bestimmte kleine und nicht verflochtene Unternehmen ist ein vereinfachter IKT-Risikomanagementrahmen vorgesehen. Welche Variante für Dich greift, klären wir in der Scope-Klärung, bevor wir Aufwand kalkulieren.
Alle vertraglichen Vereinbarungen über IKT-Dienstleistungen, mit Angaben zu Anbieter und Konzernzugehörigkeit, Art der Leistung, unterstützter Funktion und deren Kritikalität, Standorten der Datenverarbeitung, Vertragsdaten und eingebundenen Unterauftragnehmern. Das Register wird der Aufsicht in einem vorgegebenen Format übermittelt - deshalb ist eine strukturierte, gepflegte Datenbasis wichtiger als ein schön formatiertes Dokument.
Die Einstufung folgt festgelegten Kriterien, unter anderem Zahl der betroffenen Kunden und Transaktionen, Dauer und Ausfallzeit, geografische Ausbreitung, Datenverluste, Kritikalität der betroffenen Dienste und wirtschaftliche Auswirkung. Entscheidend ist, dass diese Schwellen vorab im Prozess hinterlegt sind, sonst diskutierst Du die Einstufung im Ernstfall unter Zeitdruck. Wir hinterlegen die Kriterien im Incident-Prozess und üben die Bewertung durch.
Gemeint sind Funktionen, deren Ausfall die Fortführung Deines Geschäfts, die Einhaltung der Zulassungsvoraussetzungen oder die Solidität Deines Unternehmens wesentlich beeinträchtigen würde. An dieser Einstufung hängen die strengeren Vertragsanforderungen, die Register-Angaben, die Testtiefe und die Pflicht zu Ausstiegsstrategien. Zu großzügig eingestuft explodiert der Aufwand, zu eng eingestuft wird es in der Prüfung angreifbar.
In aller Regel ja. DORA verlangt konkrete Mindestinhalte, unter anderem eine klare Leistungsbeschreibung, die Standorte der Datenverarbeitung, Zugangs-, Prüf- und Auditrechte, Melde- und Mitwirkungspflichten sowie Kündigungsrechte und Unterstützung beim Ausstieg; für Dienstleister kritischer oder wichtiger Funktionen sind die Anforderungen strenger. Wir bewerten die technische Seite und liefern die Fakten zu, die Vertragsgestaltung selbst gehört zu Deiner Rechtsberatung.
Nein. TLPT ist nur für bestimmte, von der Aufsicht benannte bedeutende Finanzunternehmen verpflichtend und läuft in einem eigenen, aufsichtlich begleiteten Rahmen. Alle anderen brauchen ein regelmäßiges Testprogramm aus Schwachstellen-Scans, Penetrationstests, Restore-Tests und Szenario-Übungen. Wir sagen Dir ehrlich, wenn ein TLPT für Dich nicht einschlägig ist, statt Dir eines zu verkaufen.
DORA verlangt nicht nur Pläne, sondern den Nachweis, dass sie funktionieren. Praktisch heißt das: geplante Restore-Tests mit protokolliertem Ergebnis, Tabletop-Übungen für die Krisenorganisation und der Beleg, dass die vereinbarten Wiederanlaufzeiten realistisch sind. Wir fahren die Tests, dokumentieren Abweichungen und leiten die Korrekturen daraus ab - ein Restore, der nur auf dem Papier existiert, ist im Prüfungsfall wertlos.
Die Aufwandstreiber sind die Zahl Deiner IKT-Dienstleister, der Zustand von Incident-Prozess und Register sowie die Testpflichten. Nach der Gap-Analyse bekommst Du einen belastbaren Rahmen statt einer Hausnummer. Auf den Beratungsanteil sind als BAFA-gelisteter Berater bis zu 50 % möglich (Bemessungsgrundlage 3.500 €, Zuschuss also max. 1.750 €; bis zu zwei geförderte Beratungen pro Jahr), den Antrag übernehmen wir.
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