IT made easy!

BSI IT-Grundschutz - prüffest umgesetzt, als Festpreis-Paket

Wir nehmen Dir die sperrige Methodik ab und liefern die komplette technische Umsetzung - von der Strukturanalyse bis zur Audit-Vorbereitung, mit vollständiger Nachweis-Dokumentation.

Für Mittelstand, Behörden & KRITIS 3-200 MA · BSI-Standards 200-1/-2/-3 · audit-ready · Köln & Regensburg

+49 221 292 763 30 · info@seraph-it.de

BAFA-gelisteter Berater
seit 2018BAFA-gelisteter Berater< 2 h SLABSI-Standards 200-1/-2/-3anerkannter NIS2-WegKöln & Regensburg

Unternehmen, die auf Seraph IT vertrauen

Leistungsumfang

Die IT-Grundschutz-Umsetzung Schritt für Schritt

Strukturanalyse

Erfassung des Informationsverbunds: Geschäftsprozesse, Anwendungen, IT-Systeme, Netze, Räume. Die Landkarte, auf der alles Weitere aufsetzt.

Schutzbedarfsfeststellung

Für jedes Objekt der Schutzbedarf in Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit (normal / hoch / sehr hoch), entlang der Abhängigkeiten dokumentiert und begründet.

Modellierung mit dem Kompendium

Zuordnung der passenden Bausteine aus dem IT-Grundschutz-Kompendium zu Deinem Informationsverbund. Ergebnis ist Dein individueller Prüfplan.

IT-Grundschutz-Check

Soll-Ist-Vergleich der Anforderungen: Status je Anforderung entbehrlich / ja / teilweise / nein. Output: dokumentierter Lückenbericht.

Risikoanalyse (200-3)

Für Objekte mit hohem/sehr hohem Schutzbedarf und Sonderfälle: ergänzende Risikoanalyse nach BSI-Standard 200-3, wo die Standard-Bausteine nicht ausreichen.

Umsetzung & Audit-Vorbereitung

Realisierung der offenen Anforderungen - MFA, Härtung, Segmentierung, Backup, Logging, Notfallvorsorge. Dann Konsolidierung der Nachweise für ein mögliches Testat bzw. eine ISO-27001-Zertifizierung.

So arbeiten wir

So setzen wir IT-Grundschutz um

01

Strukturanalyse & Schutzbedarf

Informationsverbund erfassen und für jedes Objekt den Schutzbedarf in Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit feststellen - dokumentiert und begründet.

02

Modellierung & Grundschutz-Check

Passende Bausteine zuordnen, dann Soll gegen Ist abgleichen. Status je Anforderung, plus ergänzende Risikoanalyse nach 200-3 für hohen Schutzbedarf. Output: Lückenbericht.

03

Umsetzung der Bausteine

Offene Anforderungen technisch und organisatorisch realisieren: MFA, Härtung, Segmentierung, Backup, Logging, Notfallvorsorge, Richtlinien. Tempo nach Priorisierung aus dem Check.

04

Audit-Vorbereitung & Betrieb

Nachweise konsolidieren, internes Review, Vorbereitung auf Testat bzw. ISO-27001-Zertifizierung. Optional laufende ISMS-Pflege als Security-as-a-Service.

Georgij Boguslawskij, Geschäftsführer Seraph IT
IT-Grundschutz ist umfangreich: drei BSI-Standards und ein über 1.000-seitiges Kompendium. Wir übernehmen die Methodik, setzen den Grundschutz um und dokumentieren prüffeste Nachweise, zum Festpreis. Das Ergebnis ist ein gelebtes ISMS statt Aktenordner für die Schublade.

Georgij Boguslawskij · Geschäftsführer Seraph IT

Kein Callcenter - Du sprichst direkt mit unseren Technikern.

Was ist BSI IT-Grundschutz?

BSI IT-Grundschutz ist die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik herausgegebene Methodik, mit der Du ein Informationssicherheits-Management-System (ISMS) systematisch und prüffest aufbaust - und sie gilt als anerkannter Umsetzungsweg für NIS2.

IT-Grundschutz ist die methodische Grundlage des BSI für Informationssicherheit. Statt bei null mit einer freien Risikoanalyse zu starten, lieferst Du mit Grundschutz ein erprobtes Vorgehen und einen riesigen Katalog konkreter Maßnahmen mit. Drei BSI-Standards bilden das Fundament:

Die drei BSI-Standards

  • BSI-Standard 200-1 - Managementsysteme für Informationssicherheit (ISMS): beschreibt die allgemeinen Anforderungen an ein ISMS. Kompatibel zu ISO 27001, aber konkreter in der Methodik.
  • BSI-Standard 200-2 - IT-Grundschutz-Methodik: das Herzstück. Definiert die drei Vorgehensweisen Basis-, Standard- und Kern-Absicherung und führt Schritt für Schritt durch Strukturanalyse, Schutzbedarf, Modellierung und Grundschutz-Check.
  • BSI-Standard 200-3 - Risikoanalyse auf Basis von IT-Grundschutz: das Verfahren für die Bereiche, in denen die Standard-Maßnahmen nicht ausreichen (hoher/sehr hoher Schutzbedarf, Sonderfälle).

Das IT-Grundschutz-Kompendium

Ergänzt wird das durch das IT-Grundschutz-Kompendium - eine umfangreiche Sammlung von Bausteinen (z. B. zu Servern, Netzkomponenten, Anwendungen, Prozessen), die je elementare Gefährdungen und konkrete Anforderungen enthalten. Das BSI aktualisiert das Kompendium regelmäßig; wir arbeiten mit der jeweils aktuellen Edition.

Die drei Absicherungs-Varianten - welche passt?

Grundschutz kennt drei Einstiegstiefen. Wir wählen mit Dir die passende - nicht jede Organisation braucht sofort die volle Standard-Absicherung.

VarianteFür wenWas sie leistet
Basis-AbsicherungEinstieg, kleinere Organisationen, schneller GrundschutzBreite Erst-Absicherung über alle Basis-Anforderungen - solides Fundament, schnell erreichbar
Standard-AbsicherungDer Regelfall, Voraussetzung für ZertifizierungVollständige Umsetzung inkl. Schutzbedarf, Modellierung und Risikoanalyse
Kern-AbsicherungOrganisationen mit klar abgrenzbaren „Kronjuwelen”Fokussiert die besonders schützenswerten Assets zuerst, dann Ausweitung

Unser Vorgehen: häufig Basis-Absicherung als schnelles Fundament, dann gezielter Ausbau zur Standard-Absicherung dort, wo der Schutzbedarf es verlangt. Welche Variante für Dich sinnvoll ist, klären wir in der Erstberatung.

Was Du am Ende hast

Kein Aktenordner für die Schublade, sondern ein gelebtes ISMS mit prüffesten Nachweisen.

  • Vollständige Grundschutz-Dokumentation: Strukturanalyse, Schutzbedarfsfeststellung, Modellierung und IT-Grundschutz-Check als nachvollziehbare Referenzdokumente.
  • Soll-Ist-Nachweise: je Anforderung dokumentierter Umsetzungsstand inkl. Begründung für „entbehrlich”.
  • Risikoanalyse-Ergebnisse für die hoch schützenswerten Bereiche.
  • Richtlinien & Verfahren: Sicherheitsleitlinie, Verantwortlichkeiten, Notfall- und Incident-Vorgaben.
  • Audit-ready: die Unterlagen sind so aufbereitet, dass ein Testat- bzw. Zertifizierungs-Audit darauf aufsetzen kann.

Wir sind die Umsetzungs-Beratung - die Zertifizierung selbst erteilt eine akkreditierte Stelle, wir bereiten Dich darauf vor.

Grundschutz × NIS2 × ISO 27001

IT-Grundschutz ist kein Inselthema: Er ist ein vom BSI anerkannter Umsetzungsweg für NIS2 und kompatibel zu ISO 27001.

Verhältnis zu NIS2: NIS2 verlangt ein dokumentiertes Risikomanagement und technisch-organisatorische Maßnahmen - schreibt aber keinen bestimmten Standard vor. IT-Grundschutz ist ein anerkannter Weg, diese Pflichten strukturiert und nachweisbar umzusetzen. Wer Grundschutz (Basis-Absicherung) umgesetzt hat, deckt einen erheblichen Teil der NIS2-Anforderungen bereits ab.

Verhältnis zu ISO 27001: BSI-Standard 200-1 ist bewusst ISO-27001-kompatibel gehalten. Eine Zertifizierung nach ISO 27001 auf Basis von IT-Grundschutz ist ein etablierter Weg - Du bekommst die Methodik-Tiefe des Grundschutzes und das international anerkannte Zertifikat.

NIS2-Umsetzung · ISO 27001 Umsetzung · Whitepaper NIS2 & BSI-Grundschutz

Festpreis-Garantie & laufende Betreuung

Wir setzen IT-Grundschutz als Festpreis-Paket um - der Aufwand wird nach der Erstberatung kalkuliert und steht fest, bevor wir loslegen.

So arbeiten wir:

  1. Festpreis-Garantie - nach Strukturanalyse und Scoping ein fester Preis für die vereinbarte Absicherungs-Variante. Keine Überraschungen.
  2. Vollständiger Nachweis - Grundschutz-Doku, Soll-Ist-Check, Risikoanalyse, audit-ready aufbereitet.
  3. Optional: laufende Betreuung - Pflege des ISMS, Wiederholungs-Checks, Monitoring und Patch-Management als Security-as-a-Service. Grundschutz lebt vom kontinuierlichen Betrieb - wir halten ihn aktuell.

BAFA-Förderung auf den Beratungsanteil ist je nach Konstellation möglich; wir prüfen das ehrlich für Deinen Fall und unterstützen beim Antrag.

FAQ

Häufige Fragen zur IT-Grundschutz-Umsetzung

Was ist der Unterschied zwischen IT-Grundschutz und ISO 27001?

ISO 27001 definiert Anforderungen an ein ISMS, lässt die Methodik aber offen. IT-Grundschutz liefert zusätzlich eine konkrete Methodik (200-2) und einen riesigen Maßnahmenkatalog (Kompendium). Du kannst auf Basis von IT-Grundschutz nach ISO 27001 zertifizieren - beides schließt sich nicht aus, es ergänzt sich.

Reicht IT-Grundschutz für NIS2?

NIS2 schreibt keinen Standard vor, aber IT-Grundschutz gilt als anerkannter Umsetzungsweg. Wer Grundschutz umgesetzt hat, deckt einen großen Teil der NIS2-Pflichten strukturiert und nachweisbar ab. Den NIS2-Delta klären wir gezielt.

Basis-, Standard- oder Kern-Absicherung - was brauche ich?

Häufig ist Basis-Absicherung der schnellste sinnvolle Einstieg, mit gezieltem Ausbau zur Standard-Absicherung dort, wo der Schutzbedarf hoch ist. Kern-Absicherung passt, wenn klar abgrenzbare „Kronjuwelen" zuerst geschützt werden sollen. Wir empfehlen die Variante nach der Strukturanalyse.

Wie lange dauert die Umsetzung?

Das hängt von Größe, Reifegrad und gewählter Variante ab. Wir nennen Dir nach Strukturanalyse und Grundschutz-Check einen realistischen Zeit- und Aufwandsrahmen - keine Pauschalversprechen vor der Standortbestimmung.

Brauche ich Grundschutz nur als Behörde?

Nein. IT-Grundschutz ist im öffentlichen Sektor verbreitet, eignet sich aber genauso für Mittelstand und KRITIS-Zulieferer, die eine prüffeste, vom BSI gestützte Methodik wollen.

Macht Ihr auch nur die Dokumentation oder auch die technische Umsetzung?

Beides. Wir liefern die Methodik und die Doku - und setzen die Maßnahmen der Bausteine technisch um (MFA, Härtung, Segmentierung, Backup, Monitoring). Auf Wunsch übernehmen wir den Betrieb als Security-as-a-Service.

Was kostet eine IT-Grundschutz-Umsetzung, und ist sie förderfähig?

Den Preis nennen wir erst, wenn der Informationsverbund geschnitten und die Absicherungs-Variante gewählt ist - danach arbeiten wir zum Festpreis. Auf den Beratungsanteil sind als BAFA-gelisteter Berater bis zu 50 % Förderung möglich (Bemessungsgrundlage 3.500 €, Zuschuss also max. 1.750 €; bis zu zwei geförderte Beratungen pro Jahr), den Antrag übernehmen wir. Was in Deinem Fall förderfähig ist, prüfen wir vorher ehrlich.

Muss das ganze Unternehmen in den Informationsverbund, oder geht auch ein Teilbereich?

Ein abgegrenzter Informationsverbund ist zulässig und oft sinnvoll - er muss aber in sich schlüssig sein und die Schnittstellen nach außen sauber dokumentieren. Ein zu eng geschnittener Scope fällt spätestens im Audit auf, ein zu großer bläht das Projekt unnötig auf. Den Schnitt legen wir in der Strukturanalyse gemeinsam fest.

Was bedeutet der Status entbehrlich im IT-Grundschutz-Check?

Entbehrlich heißt, dass eine Anforderung auf Deinen Informationsverbund sachlich nicht zutrifft, etwa weil die betreffende Technik gar nicht im Einsatz ist. Jede solche Einstufung braucht eine nachvollziehbare Begründung, denn genau hier schaut ein Auditor zuerst hin. Pauschal gesetzte Entbehrlich-Vermerke ohne Begründung sind der häufigste Kritikpunkt im Check.

Wann brauche ich zusätzlich eine Risikoanalyse nach BSI-Standard 200-3?

Immer dann, wenn die Standard-Anforderungen nicht ausreichen: bei hohem oder sehr hohem Schutzbedarf, bei Zielobjekten ohne passenden Baustein und bei Einsatzszenarien außerhalb dessen, was das Kompendium abdeckt. Für alles andere reicht der reguläre Grundschutz-Check. Wo eine 200-3-Analyse nötig wird, ergibt sich direkt aus Schutzbedarf und Modellierung.

Brauchen wir einen eigenen Informationssicherheitsbeauftragten?

Die Verantwortung für Informationssicherheit muss benannt, mandatiert und mit Arbeitszeit hinterlegt sein, sonst bleibt ein ISMS Papier. In kleineren Organisationen ist das häufig eine Teilzeit-Rolle neben anderen Aufgaben. Die Rolle gehört zu Dir ins Unternehmen; wir liefern Methodik, Vorlagen und die technische Zuarbeit.

Wie viel Aufwand entsteht auf unserer Seite?

Der Löwenanteil fällt in Strukturanalyse und Schutzbedarfsfeststellung an: Dafür brauchen wir Gespräche mit den Prozess- und Systemverantwortlichen sowie Entscheidungen der Leitung. Methodik, Dokumentation und technische Umsetzung übernehmen wir. Nach dem Scoping sagen wir Dir konkret, welche Termine und Beteiligten wir brauchen.

Wie oft muss der Grundschutz-Check wiederholt werden?

Ein ISMS ist ein Zyklus, kein Projekt mit Enddatum. Üblich ist eine jährliche Wiederholungsprüfung, dazu anlassbezogene Prüfungen bei wesentlichen Änderungen am Informationsverbund und bei neuen Editionen des Kompendiums. Wer den Check einmalig macht und dann liegen lässt, steht vor dem nächsten Audit wieder am Anfang.

Wie läuft ein Audit ab, und wer stellt das Testat oder Zertifikat aus?

Geprüft wird typischerweise in zwei Schritten: Sichtung der Referenzdokumente und anschließend eine Vor-Ort-Prüfung mit Stichproben an Systemen und Interviews. Ausgestellt wird das Ergebnis immer von einer akkreditierten Stelle beziehungsweise einem dafür zugelassenen Auditor, nie von uns. Wir setzen um, dokumentieren prüffest und begleiten Dich durch den Termin.

Was sind die häufigsten Fehler bei der Grundschutz-Einführung?

Vier Klassiker: ein zu großer Scope im ersten Anlauf, pauschal auf hoch gesetzter Schutzbedarf ohne Begründung, unbegründete Entbehrlich-Einstufungen und eine Dokumentation, die keinen tatsächlich gelebten Prozess beschreibt. Der fünfte ist fehlende Pflege nach dem Projekt. Wir arbeiten deshalb von Anfang an mit Nachweisen aus dem laufenden Betrieb statt mit Wunschbeschreibungen.

Bereit?

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